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KnowHow
Hier werden einige immer wieder auftretende Fragen beantwortet und Begriffe erläutert.

Wie/wann werde ich für's Studium zugelassen?
Um an einer deutschen Hochschule studieren zu können, ist im Allgemeinen die Hochschulreife erforderlich: Für ein Studium an einer Universität die Allgemeine Hochschulreife - also das Abitur - und für ein Studium an einer Fachhochschule die Fachhochschulreife. An bestimmten Hochschulen und bei bestimmten Studienfächern ist statt der Hochschulreife auch durch andere Nachweise (berufliche Tätigkeit, künstlerische Eignung) eine Zulassung zum Studium möglich.
Bei vielen Studienfächern bestehen Zulassungsbeschränkungen wie z. B. ein Numerus Clausus, der für eine begrenzte Anzahl von Studienplätzen steht. Bei Fächern die bundesweit an vielen Hochschulen zulassungsbeschränkt sind werden die Studienplätze über die ZVS (Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen) in Dortmund vergeben.

Welche Abschlüsse kann ich mit einem Studium machen?
  • Diplom - Das Studium im Diplom-Studiengang gliedert sich zumeist in zwei Teile. Das viersemestrige Grundstudium wird meist mit einer Diplomsvorprüfung (siehe auch Vordiplom) oder ähnlichen abgeschlossen. Darauf folgt das Hauptstudium, an dessen Ende das mit bestandener Diplomprüfung verliehene Diplom steht.
  • Magister - In Deutschland gibt es (ausschließlich an Universitäten und für geistes- und sozialwissenschaftliche Fächer) auch noch den Magister-Studiengang, der sich ebenfalls in ein Grundstudium, an dessen Ende eine Zwischenprüfung steht, und ein Hauptstudium gliedert.
  • Bachelor/Master - Um Studienabschlüsse europaweit vergleichbar zu machen wurde 1998 von Bildungspolitikern aus 29 Ländern entschlossen, bis 2010 das alte Studiensystem zugunsten des zweistufigen Bachelor-Master Systems abzuschaffen.
    Statt mindestens acht bis neun Semester bis zum ersten Abschluss studieren zu müssen, kann man den Bachelor meist schon nach sechs Semestern erreichen. Wer dann noch will kann daraufhin noch einen Master von weiteren vier bis sechs Semestern drauflegen. Nicht für jeden Bachelor-Studiengang gibt es allerdings einen Master.
  • Staatsexamen - Am Ende des Studiums in den Fächern Rechtswissenschaft, Medizin, Veterinärmedizin, Zahnmedizin, Pharmazie, Lebensmittelchemie und in den Lehramtsstudiengängen stehen in der Bundesrepublik Deutschland staatliche Abschlussprüfungen, nämlich das sog. 1. Staatsexamen bzw. mehrere Abschnitte von ärztlichen Prüfungen. In diesen Studienfächern prüfen die Hochschulen ihre Absolventen nicht in eigener Verantwortung. Aufgrund der überragenden Bedeutung der zu erwerbenden Qualifikationen werden die Prüfungen stattdessen durch staatliche Stellen durchgeführt.
Was bedeutet Immatrikulation?
Die Einschreibung oder Immatrikulation an einer Hochschule ist ein Verwaltungsvorgang, bei dem eine Person als Student an der Hochschule aufgenommen und damit Mitglied dieser Hochschule wird.

Was bedeutet Exmatrikulation?
Die Exmatrikulation ist die Streichung aus der Liste der Studenten beim Verlassen der Hochschule. Die ist z.B. der Fall bei Beendigung des Studiums, beim wiederholten Nichtbestehen von Prüfungen aber auch bei einem Hochschulwechsel.

Was ist eine Dissertation?
Eine Dissertation ist eine schriftliche wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung eines Doktorgrades an einer Universität.

Wofür steht die Abkürzung AStA?
AStA bedeutet "Allgemeiner Studierendenausschuss" und ist eine Vertretung von Studenten, die jährlich, meist im Sommersemester, gewählt werden.

Was ist gemeint, wenn man vom Lehrstuhl redet?
Der Lehrstuhl ist die Unterabteilung eines Fachbereiches der normalerweise von einem oder mehreren Professoren besetzt wird. So kann sich der Fachbereich für Betriebswirtschaftslehre z.B. in Lehrstühle für Marketing, Controlling usw. aufgeteilen.

Was versteht man unter Fachschaft?
An deutschen Hochschulen setzen sich die Fachschaften aus allen Studenten eines Fachbereiches zusammen. In den meisten deutschen Bundesländern ist die Mitgliedschaft in einer Fachschaft obligatorisch, das heißt, man tritt mit der Immatrikulation automatisch bei.

Was ist ein Kolloquium?
Treffen von Diplomanden oder Doktoranden an Hochschulen werden als Kolloquium bezeichnet. Dort können Teilnehmer ihre laufenden Forschungsarbeiten vorstellen und unter Fachpublikum diskutieren.

Was ist die Regelstudienzeit?
Die Regelstudienzeit ist eine festgelegte Zeitspanne, in der ein Fach studiert werden soll. Die Prüfungs- und Studienordnungen sehen die Abfolge und den Zeitpunkt von Prüfungen in diesem Rahmen vor. Meist ist die Studiendauer bis zu einem Abschluß allerdings länger als die Regelstudienzeit vorgibt.